Zum Inhalt springen

Stil-Guide

Aus SocialOffice Dokumentation

Stil-Guide für die SocialOffice-Dokumentation

Dieser Leitfaden sichert eine einheitliche, professionelle und inklusive Dokumentation. Er folgt dem natürlichen Arbeitsfluss beim Erstellen von Einträgen.

1. Zielgruppe & Verständlichkeit

Wichtig: Die Dokumentation richtet sich primär an Anwender ohne technisches Vorwissen.

  • Keine Fachsprache: Vermeiden Sie IT-Jargon (z. B. „API", „Backend", „Server"), es sei denn, er ist zwingend notwendig. Erklären Sie Fachbegriffe bei der ersten Nennung kurz.
  • Konkret statt abstrakt: Beschreiben Sie, was der Nutzer sieht („Ihre Änderung wird gespeichert"), nicht was im Hintergrund passiert.
  • Keine Annahmen: Gehen Sie nicht davon aus, dass der Nutzer weiß, wo ein Menü ist. Beschreiben Sie jeden Klick explizit.
  • Fehlervermeidung: Erklären Sie, was bei falschen Schritten passiert und wie man korrigiert.
  • Visuelle Unterstützung: Nutzen Sie Screenshots, um Texte zu entlasten.

2. Anrede & Sprache

  • Form: Durchgehend formelle „Sie"-Form.
    • Richtig: „Wählen Sie das Modul aus."
    • Falsch: „Wähle das Modul aus."
  • Ausnahmen: Technische Befehle, Code-Schnipsel und Funktionsbezeichnungen (z. B. Administrator) bleiben in ihrer technischen Schreibweise unverändert.

3. Gendergerechte Sprache

  • Prinzip: Alle Geschlechter sollen angesprochen werden, ohne den Lesefluss zu stören.
  • Umsetzung: Bevorzugt werden neutrale Formulierungen (z. B. „die nutzende Person", „das Team").
  • Technische Begriffe: Feste Rollenbezeichnungen wie Administrator werden nicht grammatikalisch angepasst, da sie spezifische technische Funktionen definieren.

4. Terminologie

Verwendung einheitlicher Begriffe zur Vermeidung von Missverständnissen:

Begriff Verwenden Nicht verwenden
Person Nutzer / Person User, Account, Benutzer (technisch)
Rolle Klienten Kunden, Fälle
Daten Eintrag Datensatz, Record
Baustein Modul Feature, Komponente
Bereich Administration Admin-Bereich, Settings
Personenkreis Mitarbeitende Mitarbeiter, Personal
Leiste Toolbar Werkzeugleiste
Bereich Navigation Menü, Sidebar

5. Aufbau eines Eintrags

Jeder Eintrag folgt diesem Standard-Aufbau, um die Auffindbarkeit und Verständlichkeit zu maximieren:

  1. Überschrift (H2/H3): Klare, handlungsorientierte Bezeichnung (z. B. „Einen neuen Eintrag erstellen").
  2. Kurzeinführung: 1–2 Sätze zum Zweck und Nutzen der Funktion.
  3. Voraussetzungen: Benötigte Berechtigungen (z. B. „Nur für den Administrator") oder Vorbereitung.
  4. Schritt-für-Schritt-Anleitung:
    • Nummerierte Liste für sequenzielle Schritte.
    • Jeder Schritt beginnt mit einem Verb in der „Sie"-Form (z. B. „Klicken Sie auf...").
    • Interne Elemente (Menüs, Buttons) werden in Backticks gesetzt.
    • Wichtige Entscheidungen oder Alternativen werden in einem eigenen Absatz oder einer Hinweis-Box erklärt.
  5. Ergebnis: Kurze Beschreibung dessen, was nach Abschluss sichtbar ist.
  6. Siehe auch: Liste relevanter verwandter Themen als interne Links.

Beispielstruktur: == Einen neuen Eintrag erstellen == Mit dieser Funktion fügen Sie einen neuen Datensatz hinzu. '''Voraussetzungen:''' Sie benötigen die Berechtigung „Einträge bearbeiten". # Klicken Sie im Menü auf <code>Neuer Eintrag</code>. # Geben Sie die Daten in die Felder ein. # Bestätigen Sie mit <code>Speichern</code>. '''Ergebnis:''' Der Eintrag erscheint in der Übersicht. '''Siehe auch:''' [[Einträge bearbeiten]], [[Einträge löschen]]

6. Formatierung & Syntax

Konsistente Darstellung je nach Inhaltstyp während des Schreibens:

Typ Formatierung Beispiel
Menüpunkte Backticks Administration, Weiteres
Befehle Code-Block gpupdate /force
Dateinamen Backticks policies.json
URLs Markdown-Link [Linktext](https://...)
IDs / Keys Code-Block